Kirchengeschichtliches   Rätselraten   oder heilsgeschichtliche   Glaubensüberzeugung?

Glaubenseinweisung  in  die  E i n m a l i g k e i t  des apostolischen Priesteramtes. Ein Bekenntnis zur Stiftung des katholischen Priestertums  d u r c h  J e s u s  C h r i s t u s

von Kons.R. lic.theol. P. R o b e r t  Bösner OSB, Stift Altenburg

 

V O R W O R T

Anlässlich seinees persönlichen Studiums des Apostolischen Schreiben des Papstes FRANZISKUS „Evangelii gaudium“ hat der Verfasser dieses Artikels in den nn. 103-104 wichtige Hinweise über die Stellung der Frau in der Kirche gefunden (siehe weiter unten ein hervorgehobenes Zitat aus E.G n 104). Manche ‚erneuerungsbereite‘, kritische Gemeinschaften und ihre Priester werden jedoch durch ihre langgehegten persönlichen Hoffnungen verleitet, voreilig diese Papstworte in der Weise zu interpretieren, dass Papst Franziskus hier angeblich die Möglichkeit einer zukünftigen Frauenordination. andeute, bzw. dass die Katholische Kirche  i h r e  (nur? disziplinären?) E i n w ä n d e  gegen eine spätere Aufnahme von Frauen in das apostolische Verkündigungs-, Priester-, Hirten- und pastorale Dienstamt in den heutigen entwickelten Zeiten  nicht mehr länger  werde aufrechterhalten können. Der Verfasser dieses Artikels hat sich – unabhängig von diesen Ereignissen – schon vorher durch viele Jahre (Jahrzehnte !) im persönlichem Studium mit der im 2. Vatikanischen Konzil (11.10.1962 bis 8.12.1965) vertieften Lehre der katholischen Kirche bezüglich der Stiftung des apostolischen, geisterfüllten Amtes durch unseren Herrn Jesus, den Gesalbten Gottes (Messias), den Sohn der Jungfrau Maria, beschäftigt. (vgl.: Dogmatische Konstitution „Lumen Gentium“, Kapitel III: ‚ Die hierarchische Verfasstheit der Kirche, insbesondere das Bischofsamt‘, nn.18-22; sowie das Dekret „Presbyterorum ordinis“, Dienst und Leben der Priester, nn. 1-22).  

Voraussetzungen und Motivation des Verfassers

Manche Voraussetzungen kamen dem Verfasser bei seinem langjährigen persönlichen Studium dabei zugute, besonders, dass er als Schüler des Theologieprofessors Dr. P.  C y p r i a n Vagaggini OSB , St. André in Bruge, Belgien, am Internationalen Studienhaus des Benediktinerordens,(Pontificium Athenäum) St. Anselmo in Rom, dessen ganzen vierjährigen Kurs für Dogmatik belegen konnte; P. Cyprian lehrte auch „Theologie der Liturgie“ und war einige Jahre später als Peritus der italienischen Bischofskonferenz beim 2. Vatikan. Konzil für Ekklesiologie und Liturgie tätig. Nach dem Konzil wurde er vom heute schon selig gesprochenen Papst Paul VI beauftragt, den heutigen Kanon III des ordentlichen Ritus der katholischen Messe zu verfassen und dabei der ganzen Lehre der Konzilsaussagen über das Geheimnis der Kirche und über das katholische Amtsverständnis im liturgischen Traditionszusammenhang der Eucharistie zu entsprechen. Da in den letzten 1000 Jahren eine Ordnung für eine konzelebrierte Messfeier-aus bestimmten Gründen-in der „Westkirche“ nicht in Gebrauch war, sollte P. Cyprian auch den Vorschlag für eine konzelebrierte Form der römischen Messe erstellen. Diese wurde in der Kommunität von St. Anselmo eine geraume Zeit lang „ad experimentum“ mit den Theologieprofessoren und mit liturgischen Fachkollegen sowie den „Alumni“ gefeiert und erprobt, bis sie Papst Paul VI mit den zuständigen Gremien bestätigte. Im seinem Schlusswort auf Seite 13 bis Seite 14 hat der Verfasser  den vielen vorbildlichen Mitbrüdern im akademischen Lehramt und im bischöflichen bzw. presbyterialen Dienst während seiner vergangenen 55 Priester- und 61 Ordensjahren einen dankbaren Ehrenplatz eingeräumt. Mit ihrer Lebenseinstellung haben sie (aus allen Altersstufen) den Mitbrüdern und den Gläubigen kraft ihrer fruchtbaren Tiefendimension eine Bestärkung im Glauben an und in der Liebe zur katholischen Weltkirche, der heilsgeschichtlichen  Braut Christi, gegeben! Vergelt’s Gott! Unter Ihnen könnten wohl manche Kandidaten für die öffentliche Anerkennung ihrer vorbildlichen, christlichen bzw, kirchlichen Lehrauftrages und Lebensführung sein. Siehe weiter unten!  

K i r c h e n e r n e u e r u n g durch W e i t e r f ü h r u n g   der theologischen  E r n e u e r u n g s i m p u l s e  des  I.  Vatikanischen Konzils

Bei seinen persönlichen  Studien fühlte sich der Verfasser auch geleitet durch den programmatischen Namen jenes Konzils, das der hl. Papst Johannes XXIII das erste Mal am 25. Jänner 1959 in der Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern öffentlich erwähnt hat. (Der Verfasser durfte – als Mitglied der Choralschola des Kollegs Sant‘ Anselmo – durch eine Fügung – bei jenem Gottesdienst mitwirken). Der später heiliggesprochene Papst Johannes XXIII  nahm als Kirchenhistoriker die Vorschläge seiner verantwortlichen Mitarbeiter an, dass dieses Konzil den Namen  2. Vatikanisches Konzil tragen solle, weil das damalige 1. Vatikanische Konzil durch den Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges (1870) abgebrochen werden musste. Darum konnte zum Thema über das apostolischen Amt in der Kirche beim 1. Vatikanischen Konzil nur das erste Kapitel über die Unfehlbarkeit des Papstes beschlossen werden in einer -im Hinblick auf die vorbereiteten Themen – relativ kurzen  Dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ , während viele andere wichtige Themen aus dem Vorbereitungs-Dokument für die (ganze) Dogmatische Konstitution „Pastor Aeternus“ (über die Kirche) eben nicht mehr behandelt werden konnten.(z.B über die eigenständige sakramentale Würde des Bischofsamtes (iure divino) und über das Verhältnis der Priester und Diakone zum Bischof). Ähnlich ist es kurz vorher den Vorbereitungen zu einer Dogmatischen Konstitution „Christus Dominus“ über den christlichen Glaubensvollzug und über die Glaubensinhalte ergangen. Wegen der unruhigen Zeitläufte konnten die Konzils-Väter nur den ersten Abschnitt über die natürliche Gotteserkenntnis  sowie die Zurückweisung verschiedener zeitgemäßer meistens falscher Meinungen über den heilsstiftenden christlichen Glauben behandeln und abstimmen. So entstand schon vor der „verkürzten“ Konstitution„Pastor Aeternus“ die eben besprochene „Kurzform“ von  „Christus Dominus“ über den christlichen Glauben.  Bei den Glaubensfragen wurden (aus Zeitmangel!) nicht behandelt die besondere Form des christlichen Glaubens in der Form des Glaubens an  den dreifaltigen Gott, die Schwächung der Glaubensfähigkeit der Menschheit durch den Sündenfall der Stammeltern im Paradies und als Folge davon durch  die Erbsünde und viele andere wichtige Themen.    Kurz gesagt:  Vatikanum I blieb gleichsam ein lehrhafter „Torso“ und musste fast hundert Jahre später (1962-65) sinnvoller Weise mit den damals (1869) damit zusammenhängenden und vorbereiteten Themen weitergeführt werden. Durch die Zählung Erstes und Zweites Vatikanisches Konzil wird das verdeutlicht. Der Verfasser versucht in diesem Artikel – gleichsam eine Glaubenseinweisung mit Hilfe theologisch- biblischer Hinweise – im Lichte letzter lehramtlichen Entscheidungen ( Lehre des 2. Vatikan. Konzils über die Kirche „Sacrosanctum concilium“, sowie  was der Sel. Papst Paul VI, und Hl. Papst Johannes Paul II über das apostolische Amt  präzisierten) kirchen-methodo- logisch aufzuzeigen, dass es nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der heilsgeschichtlichen Zukunft (!) der katholischen Kirche (cum et sub Petro) eine Frauenordination nicht geben   wird.  

Kirchliche Erneuerung geschieht „nicht nur durch Theologentätigkeit“ sondern auch durch das (lehrhafte) Eingreifen des Heiligen Geistes“   in das Leben der Kirche durch H e i l i g e …

…das heißt durch Päpste und Bischöfe im Verbund mit vielen betenden und opfernden Ordensleuten in ihren Gemeinschaften. Auch gläubige Ehepaare, die in und mit ihren Familien sowie im Verbund mit vielen anderen Jüngerinnen und Jüngern sind, haben die apostolische Kirche als strahlende und fruchtbare BRAUT CHRISTI  fürbittend  dargelebt.                                                                         Gerade im Jahr der Heiligsprechung der Konzilspäpste, des Hl.Papstes Johannes XXIII. und des Heiligen Papstes Johannes Paul II. sowie der Seligsprechung des Sel. Papstes Paul VI . sowie der Seligsprechung des Sekretärs der Konzilskomission für „Dienst und Leben der Priester“ ( ursprünglich:  ‚de Disciplina Cleri et P opuli  Dei‘: das in den Konzilsakten verwendete Kürzel für diese „Priester“-Kommission ist: DCPD), des späteren Präsidenten der „Priestergesellchaft vom Heiligen Kreuz“. der in Personalunion auch  der Prälat des „Opus Die“ (einer Gemeinschaft von Priestern und Laien ) ist, des Bischofs Álvaro del Portillo,   liegt es nahe, den Versuch einer (probeweisen) Zusammenschau über Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Frauenordination in der katholischen Kirche  in diesem Artikel darzulegen. Über den seliggesprochenen Sekretär der „Konzilskommission für die Priester“ ist – neben vielen anderen Zeugnissen seines heiligmäßigen Lebens und Wirkens – zu sagen, dass es ohne seiner – in aller Liebe (!) getätigten, eifrigen- Bemühungen nicht zum Zustandekommen des von der Zentralkommission vorgesehenen „Konzilsdekretes über Dienst und Leben der Priester, „Presbyterorum Ordinis“  gekommen wäre“. Ohne seines liebevollen Eifers  in der Kommission wäre es bei der Meinung vieler Mitglieder (auch von Kardinälen und Bischöfen) der „Priesterkommission“ geblieben, aus (tatsächlichem !) Zeitmangel heraus erst nach dem Abschluss des Konzils ein diesbezügliches theologisches „Lehr“schreiben über die Bedeutung der Priester für die Priester und ihre bedeutsame Aufgabe in der Kirche heraus zu geben. Diese Art von „Ermutigung“ der Seelsorgepriester durch Theologen hätte aber nicht einmal jene lehrmäßige Verbindlichkeit für die ganze Kirche gehabt, wie die öffentlichen Lehraussagen des/eines Konzils, hinter dem die ganz große Mehrheit aller Bischöfe mit dem Papst steht „non sine instinctu Spiritus Sancti“.es wäre nur eine priesterliche Standeslehre geblieben!                                                                                                                                     vergl.: Manuel Valdés Mas,  „La contribución de Álvaro del Portillo en  la elaboración del Decreto  Presbyterorum    Ordinis  y en su aplicación juridica“ Thesis ad Doctoratum in Iure Canonico totaliter edita , PONTIFICIA UNIVERSITAS SANCTAE CRUCIS; FACULTAS IURIS CANONICI ISBN  978-88-8333-344-6   ROMAE 2014 Das Zustandekommen  eines Entwurfes für ein Dekret – gleichsam ganz am Schluss der Verfahrensprozeduren des Konzils – hat dem Sekretär der Priesterkommission  Unwahrscheinliches an Arbeit und Eifer abverlangt. Denn nur , wenn zuerst überhaupt ein Dekrets-Entwurf da ist, kann darüber  die Zentralkomission beschließen, und es dann durch alle Prozeduren der  Abstimmungen  in der Konzilsaula gehen lassen. Letzte Arbeits (!)- Abstimmung über das ganze Dokument: 2257 Abstimmende: davon 2243 Placet; 11 Non Placet und 3 Ungültig; endgültige Schlussabstimmung: 2394 Abstimmende, 2390 Placet und 4 Non Placet.  

Es folgt nun das oben erwähnte Zitat vom Papst Franziskus aus: E.G. n 104, letzter Satz: 

„Hier offenbart sich eine große Herausforderung für die Hirten und für die Theologen!   S i e   b e i d e  könnten (Anm: zusammen-) helfen,  d o r t , wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche wichtige Entscheidungen getroffen werden, , (Anm: immer) besser zu erfassen, was das in Bezug auf die mögliche R o l l e der Frau (Anm: in der Zukunft der Kirche) mit sich bringt.“  

 

Die mögliche Rolle der Frau in  der Glaubensöffentlichkeit der Kirche,

von der Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben spricht, ist ganz deutlich ohne Bruch mit der bisherigen, 2000jährigen Tradition des Lebens der Kirche konzipiert, (dh. ohne Änderung der Zulassungsbedingungen für die Aufnahme von Frauen in das apostolische Amt)  Es  wird das schon im nächsten Satz der vorhin zitierten Stelle sichtbar.(E.G. n.104, zweiter Satz: „Das den  M ä n n e r n   vorbehaltene Priestertum, als Zeichen Christi, des Bräutigams, der sich in der Eucharistie (Anm.: der Kirche) hingibt, ist eine Frage, die nicht zur Diskussion steht.“ Siehe weiter unten im Artikel: Unterschied zwischen Annahme einer (Glaubens-)Wahrheit am Ende einer Diskussion  und Annahme einer Glaubenswirklichkeit, weil es Jesus sagt  oder (in Übereinstimmung mit ihm) seine Apostel von ihm her  „ausrichten“.  

Stellvertreter-Aufgabe für SICH (den Auferstandenen)– eine m ä n n l i – c h e Berufung

Schon in der ersten Generation der  von Aposteln oder Apostelschülern gegründeten – Ortsgemeinden (im Verbund mit der „einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche“, vgl. Großes Glaubensbekenntnis), hat der auferstandene Herr die „Stellvertreter-Aufgabe für SICH“ (‚Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch‘ Joh. 20,21). an die Apostel, dh. an Männer, weitergegeben.  

„Unwiderrufliche“ Verfügung des Auferstandenen Herrn

Jesus ist wohl i n einem heilsgeschichtlichen Moment („als die Fülle der Zeiten gekommen war..“ (vgl Eph 1.10), aber nicht nur für  e i n e n solchen Moment gekommen.  Der menschgewordene Gottessohn ist für die ganze Heilsgeschichte – in alle Ewigkeit (!) als Gekreuzigter auferstanden. Und bei der Weitergabe seiner Aufgabe an seine Stellvertreter, die Zwölf,  da hat er gesagt: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ und er sagte als Auferstandener inmitten der Zwölf dazu: „Empfanget den Heiligen Geist“,  seine innere, göttliche Wirklichkeit. „Der Herr ist der Geist!“ ( vgl.: 2 Kor 3,17). Es wäre eine ganz verkürzte Sicht der gott-menschlichen Wirklichkeit des Herrn, wenn er nicht unabhängig von einer heilsgeschichtlichen Situation für die ganze Heilsgeschichte verfügen könnte!  

Frauen waren „historisch “ gesehen  n i e  ins Apostelkollegium aufgenommen.

Darum k o n n t e damals durch Handauflegung eines Gliedes des „Apostelkollegiums“ (und später eines deren Nachfolger, dh. eines Bischofs,) und  bis heute nicht in diese männliche Aufgabe eines Mitgliedes der „Körperschaft der Stellvertreter des auferstandenen Messias (apostoloi)“ eine Frau als neues Mitglied aufgenommen werden. Es ist auffallend, dass es schon bei der vorösterlichen Bestellung des Zwölferkreises beim Evangelisten Lukas (Lk 6,13b) heißt, dass Jesus auf einem Berg – nach einer zu Gott durchbeteten Nacht – die Jünger zu sich rief und   aus ihnen zwölf Jünger auswählte, die er auch ‚Apostel‘ nannte. (griech: apostolos, hebr: schaluach, (dieses Wort bedeutete in der damaligen jüdischen Geschäfts (!)- und Rechtssprache: Prokurist, dh. zeichnungsberechtigter Stellvertreter des Chefs).  

„apostolos“: Fachausdruck aus der damaligen Geschäftswelt für „bevollmächtigter“ Stellvertreter

Deswegen ist es auch heute nicht möglich, dass eine Frau gültig in den festen Kreis der Stellvertreter (sch:luachim) des auferstandenen Herrn Jesus Christus aufgenommen werden kann, weil nach der – entfalteten – Lehre des 2. Vatikanischen Konzils über die Kirche bezüglich des apostolischen, geisterfüllten Amtes (in der Erscheinungsweise des heutigen „Weltbischofskollegiums“) in einer „dogmatischen Konstitution“ ‚über die Kirche‘ „ Lumen gentium“ Aussagen getroffen wurden, die zu bedenken sind. In einem Lehrschreiben dieser Art wird ein theologischer Sachverhalt mit höchster Lehrautoritä („fidei proximum“) dargelegt. So heißt es in der dogmatischen Konstitution über die Kirche, „Lumen gentium“ im Kapitel III. (in n. 22,rund um  zweite Hälfte) :  

Die „Körperschaft der mit Petrus verbundenen Apostel“

b e s t e h t   i m m e r f o r t   w e i t e r

in der (heutigen) „Ordnung der Bischöfe mit dem Petrusnachfolger“

„Die Ordnung der Bischöfe, die dem Kollegium der Apostel im Lehr- und Hirtenamt nachfolgt, ja, in welcher .(gemeint ist: in der ‚Ordnung der Bischöfe‘) die Körperschaft der Apostel immerfort weiter besteht “ (und weil diese erwähnte Ordnung der Bischöfe) „gemeinsam mit ihrem Haupt, dem Bischof von Rom und niemals ohne dieses Haupt, gleichfalls Träger der höchsten und vollen Gewalt über die ganze Kirche“ ist, gibt es die Kurzformel: „cum Petro et sub Petro –mit und unter Petrus“… Würde für dieses Kollegium – nach zweitausend Jahren – die vom auferstandenen Herrn gegebene Ordnung grundsätzlich geändert und die vom göttlichen Erlöser nicht vorgesehene Zulassung von Frauen zu dieser korporativen, dh. kollegialen und sakramentalen Einheit zugelassen werden, dann käme dies der Auflösung dieses Gremiums gleich! Und im selben Augenblick wäre die Einheit der Kirche als des „geheimnisvollen Leibes Christi“ „verspielt“, weil es auf einmal zwei verschiedene „Leitungsgremien für die eine Kirche gäbe! Ein bisheriges Gremium, das nur aus Männern besteht und ein neues Gremium, das aus Männern und Frauen bestünde; das eine Gremium ist das ältere und „echtere“, weil vom Herrn Jesus Christus gestiftet und das andere, das sich eine Gruppe von Jüngern nach zweitausend Jahren auf eigene Plausibilität hin selber einfallen hat lassen. Das würde mit der Zeit auch zutiefst die Einheit  der „Braut Christi“ gefährden, die treu zu ihrem Bräutigam hält, und mit IHM zu einer „jungfräulich-ehelichen und zugleich unerschütterlichen Jüngerschafts-Einheit“ im Heiligen Geist verbunden ist; und diese zwei verschieden strukturierten „Einheiten“ (genau genommen: „Halbheiten“) würden dann auch „die Kirche als die Säule und das Fundament der Wahrheit“(1 Tim 3,15) lehr- mäßig schwächen. Denn welche von beiden ‚Einheiten‘ ist dann „cum et sub Petro“? und für welche von beiden „Halbheiten“ ist die schmerzhafte Mutter Jesu, die Jungfrau Maria unter dem Kreuz, dann „die Mutter der Kirche“? Dass diese Gefahr nicht nur katholische („kirchentheologische“) Angstmache ist, könnten die tatsächlichen Vorgänge in den von Rom leider schon grundsätzlich getrennten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften illustrieren. Nur im Bereich der orthodoxen und altorientalischen Kirchen ist Frauenordination, so wie in der katholischen Kirche, eine Unordnung. Alle grundsätzlichen (katholischen) Befürworter der Frauenordination, dh. der Zulassung von Frauen zum apostolischen Priester-, Lehr- und Hirtenamt müssten sich fragen, ob sie sich solche kirchenspaltende Folgen für ihreeine, heilige, katholische und apostolische Kirche tatsächlich wünschten.  

Die Körperschaft der Apostel hat immer aus Männern bestanden

Gleich vom Anfang an hat diese Körperschaft (vgl. Apg.1,15-26) bis zur Wahl – unter der Leitung durch Petrus – des Apostels Matthias zum z w ö l f t e n   Apostel ) schon v o r Pfingsten noch, ja schon seit der ersten  vorösterlichen Bestellung der „Zwölf“ durch   Jesus (Lk 6,12-15) , bis heute immer aus Männern bestanden. (vgl:.Mt 10,1-5a; Mk 3, 13-19; (Details dazu erzählt das Johannesevangelium über „die Berufung der ersten Jünger“ in Joh.1, 35-51  

Schon der Ausdruck „die Z w ö l f“ meint nur Männer

Der alttestamentliche Ausdruck „das Zwölfstämme-Volk“ ist eine Selbstdarstellung des alten Gottesvolkes der Juden. Schon beim Auszug aus Ägypten heißt es: „die Söhne Israels dh. Jakobs“. Dadurch sollte zum Ausdruck kommen, dass sie alle zusammen die Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs seien. Diese sind sozusagen die Stamm v ä t e r des alten Gottesvolkes. Durch eine Verheißung Gottes an ihren Patriarchen Abraham ist dieses Volk kollektiv zum Träger einer einmaligen Heilsverheißung für alle Völker der Erde geworden: „Abraham, weil Du mir gläubig gefolgt hast, segne ich dich und „durch dich sollen sich alle Geschlechter der Erde segnen“ (Gen 12,3c; Gal 3,8-9) In vielen Prophetenworten („ von IHM redet die Botschaft aller Propheten..“ Adventpräfation I) wird heilsgeschichtlich von einer endzeitlichen Gottesherrschaft gesprochen, die der „von und mit Gott Gesalbte “ (hebr.: maschiach, Messias. griech.: christós)“ aufrichten wird. Seine Jünger werden diesen Gottessegen, den der „Gesalbte“ durch eine lange Abfolge der Generationen – über König David –  zurück bis zu seinem Patriarchen (Vorvater) Abraham trägt, „einmal“ an alle „Geschlechter der Erde“ weitergegeben.  

Männer und Frauen als (freiwillige) Helfer im Missionswerk /des Apostel Paulus oder anderer Apostel; zum Unterschied: die apostolisch bestellten Mitarbeiter.

Die apostolischen Briefe des Neuen Testaments kennen darüber hinaus aber auch viele andere (freiwillige) Helferinnen und Helfer, Männer und Frauen im Missionswerk der Apostel (vgl. die Grußlisten am Ende der Apostelbriefe, (besonders Rom 16,1 ff). Jedoch wird  in diesen Grußlisten über keine Frau ausgesagt, was z.B. der Apostel Paulus über den Apostelschüler Epaphras sagt:     „ …. unser geliebter Mitarbeiter,… er ist an unserer Stelle (!) ein treuer Diener Christi„ (Kol 1,7).                  Im 1.Petrusbrief heißt es hinwieder, dass Petrus den Brief „durch den Bruder Silvanus (oder Silas) (ebenfalls einen Apostelschüler,) geschrieben habe“ (1.Petr. 5,12). Mit einer solchen apostolischen Autorität ist damals – nach den Aussagen der Heiligen Schrift(!) – keine Frau ausgerüstet gewesen; nur von Männern, konkret vom ursprünglichen Apostelschüler Timotheus (und später anderen), wurde gekündet, dass ihm (bzw. später auch anderen Männern -, vgl. 1.Clemensbrief n.42-44) – „der Apostel“ (2 Tim 1,6) die Hände aufgelegt habe – bzw. in einem anderen Zusammenhang – „die Presbyter ihm, Timotheus, die Hände bei der Weihehandlung aufgelegt haben (gemeinsam mit dem Apostel?) „aufgrund von prophetischen Worten“ (1.Tim 4,14).                                    Während von Titus hinwiederum gesagt wurde, dass ihm der Apostel aufgetragen habe „sein Werk, (dh. das Werk des Apostels Paulus) in Kreta zu Ende zu führen, indem er in den einzelnen Städten der Insel an der Stelle des (altgewordenen) Apostels Paulus (!) nun Titus (!) nach einer verantwortlichen – und im Hl. Geist geprüften Beurteilung – Presbyter auswählen und durch Handauflegung einsetzen soll.“  

Bedeutung des alten (und neuen) Gottesvolkes als Träger einer universalen messianischen „Verheißung für die ganze Welt“

Mit diesem Segen ist letztlich Jesus als der „Gesalbte Gottes“ ausgestattet. Er und seine q a h a l (hebr: Zusammenrufung Gottes = Kirche) werden diesen Segen (durch seine Stellvertreter) weiter bringen zu allen anderen Menschen.  

„In jener Zeit“ hat sich Jesus – gleichsam als S c h u t z vor dem politischen Missverständnis seiner religiösen Messiasaufgabe –

vor allem als der „von oben“ Kommende, der Menschensohn“ (vgl. Dan 7, 13b) oder als der, „der, da kommen soll“, zu verstehen gegeben (vgl. seine Antwort an die Johannesjünger, (Lk 7,18-23). Nur einmal hat Jesus – direkt und in feierlicher Form – auf ein Messiasbekenntnis reagiert, ja, er hat dieses –„ als von Gott Vater selbst gegeben“ – bestätigt. „nicht Fleisch und Blut haben dir, Petrus, das offenbart, sondern …!“ (vergl. Mt 16,16-18)  

Es war das Messias-Bekenntnis Petri, des Anführers der zwölf Stammväter des neuen eschatologischen Gottesvolkes.

Es ist auffallend, dass Jesus gerade bei diesem petrinischen Messiasbekenntnis auch die Messiasgemeinde einführt, (die endzeitliche „Zusammenrufung Gottes“ (qahal Jahweh – Kirche Gottes – nicht  (örtliche Haus-) Gemeinde!!). Und er sagt dabei, dass „ ER  sie (Anm: die qahal-Kirche) sich auf dem „Felsenmann“, hebr.: qephas; griech.: petrós (und auf den anderen elf Aposteln, mit denen er in gottgewollter Einheit verbunden ist, (also in Summe auf den z w ö l f) „ immer wieder auferbauen wird“. (Im griechischen Urtext steht das Zeitwort grammatikalisch in der Zukunftsform). Jesus bekennt sich hier ausdrücklich als der Messias, und seine apostolische, geisterfüllte Stiftung, die Kirche, als die „zum Himmelreich „ gehörige Gemeinschaft. Und Petrus ist der „Stammvater“ (Patriarch) der neuen und endgültigen Gottesherrschaft.; vergl. Offbg 21,14: „Die Mauer der (Anm. himmlischen) Stadt (Anm: Jerusalem) hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes“).  

Beispiele aus der   e r s t e n Generation der Kirche                                      über den Messias-S e g e n

Mehrmals verheißt der Auferstandene den Erst-Aposteln die Sendung „seines Geistes“ vom Vater her, das heißt den messianischen Segen vom Vater im Heiligen Geiste, wenn sie nur in Jerusalem für einige Tage darauf warten: von derösterlichen Geistsendung am Ostersonntag-Abend im Abendmahlssaal angefangen, („er hauchte sie an und sprach: empfangt den Heiligen Geist“ Joh 20,22) bis hin zur charismatisch-pfingstlichen Besiegelung des Apostel –            Kollegiums  mit dem Messias – Geist, den der Auferstandene „den Zwölfen“ vom Vater her senden werde:(„..wartet auf die   Verheißung des himmlischen Vaters“, die er dem Vater Abraham für alle Völker gegeben hat!); Apg1,5b   ( „ihr werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft“); Apg1,8a ( „..ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird“ (Anm: vom Vater); Apg 1,13-14 (sie blieben im Obergemach: Petrus und alle Apostel (namentlich!), zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu und mit seinen (Anm: anverwandten) Brüdern (gemeint sind die Verwandten Jesu; sie alle warteten betend auf diese Verheißung (Anm: von oben her); Apg1,15 (da erhob sich Petrus im Kreise der ‚Brüder‘, es waren (zusammen mit den 11 Aposteln) insgesamt 120 „Jünger“ beisammen – zur Wahl des zwölften Apostels an der Stelle des abgefallenen Judas) Das Los fiel auf Matthias; (Apg 2,14a:   Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf“…. Pfingstpredigt des Petrus“ anlässlich der pfingstlichen Geistgabe)  

Kann man problemlos eine Weisung Jesu „a b ä n d e r n“, wenn  e t w a s nur möglichst vielen (!) als „plausibel“ erscheint?

Der Geist dieser Welt“ (pneuma toutou tou kosmou) ist nicht stärker als der „Geist, der aus Gott ist“ (pneuma ek tou theou). Der Weltgeist kann jedoch in einer bestimmten geschichtlichen Situation manche Abänderungen der von Jesus verfügten Ordnung (z.B.: Das  selbstverständliche Verhalten Jesu bezüglich  seines ganz bestimmtes Verständnisses  des apostolischen Weiheamtes) so „plausibel“ erscheinen lassen, dass man meinen könnte, Jesus habe bei der Stiftung des apostolischen Amtes etwas übersehen, vergessen! (z.B: die Weihe von Frauen zum apostolischen Dienstamt durch Aufnahme in das apostolische Amt) und insofern müsse man die Stiftung Jesu e r g ä n z e n,  verbessern ! Die Jünger wüssten es im Naschhinein  besser als der allwissende Gott-Mensch Jesus Christus im Vorhinein!  

die apostolische Ordnung der Kirche ist „unveränderbares Glaubensgut“,…

Dieses apostolische Glaubensgut gilt es in jeder Generation des Lebens der Kirche immer wieder als Glaubensgut (depositum fidei) zu bekennen und in extremen Situationen gilt es – so wie zum Beispiel die Auferstehung Jesu Christi oder seine Sündenvergebung oder die Gottessohnschaft Jesu –  ausdrücklich „usque ad effusionem sanguinis‘ inclusive“, (..im Notfall auch bis zur Vergießung des eigenen Blutes, zu bezeugen). (Blutzeugnis – martyria) Im Apostolischen Schreiben „EVANGELII GAUDIUM“ (n.104) macht das auf seine Weise auch Papst FRANZISKUS deutlich: „Das den Männern vorbehaltene (Anm.: apostolische) Priestertum als Zeichen Christi, des Bräutigams, der sich in der Eucharistie (Anm: für die Kirche) hingibt, ist eine Frage, „ die nicht zur Diskussion steht.“ Gerade der Papst, der so allgemein verständlich die Glaubenswahrheiten darzulegen, bzw. auszulegen versteht, „verweigert“ gleichsam in dieser apostolischen Angelegenheit so abrupt die Diskussion, bzw, verändert so deutlich den Redestil und weist hier – in eindeutigem (Sprech-) Zusammenhang mit dem heiligen Papst Johannes Paul II – darauf hin, dass hier etwas als „depositum fidei“ vorgegeben ist, das außer der Diskussion steht, will sagen, dass einem Jünger Jesu dieses Glaubensgut vor-gegeben ist, dass es zur Annahme vorgegeben  ist, weil es zur Vollgestalt des heilsstiftenden katholischen Glaubens für alle Jünger dazu gehört. Die Annahme des „depositum fidei“ gliedert in die Kirche ein und das Bemühen um Vertiefung des Glaubensverständnisses lässt die persönliche Hingabe an Christus heranreifen; aber am Glaubensgut zu rütteln, das verbietet das Lehramt der Kirche mit heilenden und warnenden Kirchenstrafen (Exkommunikation). Eine abweichende Interpretation dieses apostolischen Stiftungswillens Jesu gefährdet nämlich die Vollgestalt des katholischen Glaubens.  

Zeugnisse aus der K i r c h e n g e s c h i c h t e – für die  T r e u e zum Glaubensverständnis des k a t h o l i s c h e n Priestertumes

Im Zuge   der Ausschaltung der (spanischen und portugiesischen) Gewürzhändler und somit der katholischen Vorherrschaft im ost-asiatischen Gewürzhandel, ist der Selige Josef V a z ein sprechendes Beispiel dafür, wie die calvinistisch geprägten holländischen Gewürzhändler vorgingen. Josef   V a z gebürtig aus Südindien, Kerala, (*1651 – +1711) dessen Eltern ursprünglich Brahmanen waren und zum katholischen Glauben konvertierten, sandten ihren Sohn Joseph zur Schulausbildung nach Goa; er  kam als Mitglied des ersten Oratoriums des Hl. Philipp Neri – auf Anweisung der kirchlichen Oberen in Goa  auf die Insel Sri Lanka (ehemals Ceylon) nach  Colombo, die Hauptstadt der Insel.                                                                Auch der Selige Josef V a z  musste sein katholisches Priestertum den politisch Verantwortlichen des Landes gegenüber verteidigen und  er wurde wegen seiner katholischen Treue eingesperrt. Wegen geschäftlicher Vorteile im Gewürzhandel haben die holländischen Händler bei den politisch Verantwortlichen solange gegen die einheimischen Katholiken geschürt, bis es zu einer grausamen Katholikenverfolgung auf der Insel Sri Lanka kam. In dieser Verfolgung wurden als erste „Feinde“ des Landes die katholischen  Missionare und Seelsorger zum Martyrium geführt, wenn sie sich nicht zum kalvinistischen Amtsverständnis „bekehren“ wollten. Unter Lebensgefahr hat eine katholische Familie aus Sri Lanka den heiligmäßigen katholischen Priester in die Familie aufgenommen und so konnte Josef   Vaz aus dem Verborgenen andere Mitbrüder stärken , es entstanden neue katholische Gemeinden, ja es wurden sogar – mitten während der Verfolgung – neue katholische Kirchen (im abgelegenen Hochland)  gebaut. Erst kürzlich, am 12. Jänner 2015, hat Papst Franziskus bei seinem Pastoralbesuch in  Sri Lanka (ehemals Ceylon) diesen Zeugen des katholischen Priestertumes in der Hauptstadt Colombo  heilig gesprochen! Mit so hinterhältigen Motiven konnten sich auch in Japan die holländischen Gewürzhändler den „Markt“ erobern, indem sie gegen die politische „Gefährlichkeit“ der katholischen (Jesuiten-) Missionare und Seelsorger bei den Shogunen schürten. Schon vorher hatten in Europa im Zusammenhang mit dem 30jährigen Krieg – und vorher schon – die gegen das (katholische) Kaiserhaus aufständischen (Kur-)Fürsten den „neuen Glauben des Dr. Martin Luthers“ vorgeschoben, um sich politische Unabhängigkeit und Steuerfreiheit vom Kaiser zu erwirken. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium des Hl. Priesters Johannes  Sarkander in Olmütz; er erlitt in der treuen Wahrung des sakramentalen Beichtgeheimnisses der katholischen Kirche grausamste Drangsale von aufgebrachten Protestanten und starb als Blutzeuge. Ebenso verhielt es sich mit dem Martyrium der katholischen Priester aus dem Grazer Jesuitenseminar, die ihr katholisches Verständnis des apostolischen Dienstamtes gegenüber den Kalvinisten Siebenbürgens in Kaschau (Košice) bis zum Märtyrertod verteidigen mussten: Stephan Pongracz,  Melchior Gradecz und Markus Križevci (Crisinus). In England war es König Heinrich VIII, der- aus Abneigung gegen die katholische (Papst-) Kirche, die ihm eine Scheidung von seiner rechtmäßigen Gattin nicht gewähren konnte – sein Land in eine Kirchenspaltung hineintrieb. Wer auch immer seine – von ihm willkürlich angemaßte – Oberhoheit über die Kirche von England aus Glaubensgründen nicht anerkennen konnte, wurde grausam hingerichtet (der Märtyrer-Bischof  John  F i s h e r  von Rochester und der ehemalige Lordkanzler, der Heilige Thomas M o r u s) und viele andere katholische Priester, Ordensleute und Gläubige: die Märtyrer von Tyborn und später noch viele andere mehr haben ein heldenhaftes Glaubenszeugnis für das katholische Verständnis der apostolischen Leitung der Kirche abgegeben.  

Der „unentbehrliche Beitrag der Frauen“ in Gesellschaft  u n d  Kirche

So sehr Papst FRANZISKUS den „unentbehrlichen Beitrag…anerkennt“, „den die Frau in der Gesellschaft und in der Kirche leistet: mit ihrem Feingefühl, mit einer Intuition und mit gewissen charakteristischen Fähigkeiten, die gewöhnlich typischer sind für die Frauen als für die Männer, zum Beispiel die besondere weibliche Aufmerksamkeit gegenüber den anderen, die sich speziell – wenn auch nicht ausschließlich – in der Mutterschaft ausdrückt.“ Papst FRANZISKUS : „Ich sehe dementsprechend mit Freude wie viele Frauen pastorale Verantwortung gemeinsam mit den Priestern (Anm: besonders in der Pfarrseelsorge) ausüben, oder ihren Beitrag zur Begleitung von Einzelnen, von Familien oder Gruppen leisten und neue Anstöße zur theologischen Reflexion geben“ können (siehe E.G. n.103 bis Ende).  

Die „wirksamere weibliche Gegenwart“ ist in der katholischen Kirche  heute immer noch eine H e r a u s f o r d e r u n g !

Die Beanspruchung der legitimen Rechte (Anm: und Möglichkeiten!) der Frauen in der Kirche ebenso wie in den sozialen Strukturen, auf Grund der festen Überzeugung, dass Männer und Frauen die gleiche Würde besitzen, stellt die Kirche vor viele Fragen, die sie herausfordern und die nicht oberflächlich übergangen werden können (Anm: oder dürfen)(n. 103). Jedoch müssen (Anm.: dazu, je nach den Möglichkeiten) für eine wirksamere weibliche Gegenwart (Anm: erst noch) die „Räume (Anm.: der Anerkennung)“ erweitert werden. Denn das weibliche Talent ist unentbehrlich, in allen Ausdrucksformen des Gesellschaftslebens; aus diesem Grund muss die Gegenwart der Frauen auch im Bereich der Arbeit garantiert werden und an den verschiedenen Stellen (Anm.: in der Kirche), wo die wichtigen Entscheidungen getroffen werden“ (siehe E.G. n.103).  

Das verständnislose Überspringen dieser menschlichen (!) bzw. auch heilsgeschichtlichen (!) Vorgegebenheiten….

… .(Anm.: ob ab-sichtlich oder un-absichtlich), kann (Anm.: beständigen) „ Anlass zu besonderen Konflikten geben“. „Das den Männern vorbehaltene P r i e s t e r t u m als Zeichen Christi, des Bräutigams ….der sich ….in der Eucharistie… (Anm: der Kirche) hingibt, ist eine Frage die nicht zur Diskussion steht“. Der Heilige Papst Johannes Paul II hat darauf ausdrücklich hingewiesen, dass dieses Thema in der „einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche“ als Glaubensgut, wie viele andere Themen, n i c h t zur Diskussion steht(!) und er sage das aber auch „als der Petrusnachfolger, der sich um „die Brüder kümmern soll (vgl. Joh 21, 17-19).“ Sowohl das Übergehen der sakramentalen „Urgestalt“ der apostolischen Kirche, als auch der ur-menschlichen Wirklichkeit von Mann und Frau (vgl. das Gotteswort aus dem Schöpfungsbericht: „er schuf den Menschen als Mann und Frau, und er sah, dass es gut so war“ vgl.: Gen 1,27 zusammen mit Gen 1,31), „kann aber“ (Anm.: immer wieder) „Anlass zu besonderen Konflikten geben“. Zum Beispiel, wenn „ die sakramentale Voll-macht zu sehr mit der(soziologisch interpretierten)Macht“ verwechselt wird.“(E.G. n. 104 erste Hälfte) oder „wenn so mancher Geweihte durch sein (sakramentales) „Angeglichensein an Christus, der das lebensspendende Haupt“ (Anm. des Leibes) „der Kirche ist“ unwillkürlich meint, „dass ihn seine einmalige sakramentale Weihe an die Spitze alles Übrigen setzt.“,das heißt zum Beispiel,  dass  er   ü b e r das allgemeine Priestertum der Getauften verfügen könne, ohne den legitimen Freiraum – entsprechend der persönlichen Berufung des je einzelnen Gläubigen – in seinem Umfeld respektieren zu müssen. (bevormundende „Priestervorherrschaft“) oder er/sie (das heißt die) Priester sich unkompetent in alle relativ eigenständigen irdischen Sachbereiche einmischen könnte(-n). („Klerikalismus“ siehe bei. GS n. 36  über die relative Autonomie der irdischen Wirklichkeiten“) Besonders nachteilig für die übernatürliche Sendung der Kirche wirkt es sich aus, wenn  die ‚Seelsorgepriester‘ „bei der Auferbauung der christlichen Gemeinschaft“ (Anm: mit einer gewissen unbedachten Selbstverständlichkeit oder aus falschem „Erfolgs“-Eifer) „einer Ideologie oder einer menschlichen Parteiung zu Diensten sind“. (Anm.: Staatskirchentum, Gallikanismus, Josephinismus, Ein-Parteien-Diktatur oder einer Ideologie .“. „Vielmehr sollen sie als Boten des Evangeliums und als Hirten der Kirche (all) ihre Kraft auf das geistliche Wachstum des Leibes Christi verwenden(vgl.: PO n. 6 Ende).  

Es ist Missbrauch der Mitgliedschaft in der sakramentalen Bruderschaft des Apostelamtes: zu meinen, Christus „korrigieren“ zu dürfen.

Christus korrigieren zu dürfen ist  keine theologische Kategorie, aber auch k e i n e entsprechende, vom Geist Gottes kommende Initiative.                                                                                                                                                                                             Für einen Katholiken gilt es in der Ausübung der legitimen Freiheit des gewissenhaften Denkens und Handelns sich auf das sogen. Moralsystem des „Probabilismus“ einzustellen. Alles, was für eine moralisch gute Entscheidung „wahrscheinlich (probabel) gut ist, dafür kann sich ein Katholik legitim und frei entscheiden. Aber, wenn es um Fragen der Sakramentenordnung geht, da gilt nach der Lehre der Kirche das sogenannte Moralsystem des „Tutiorismus“. Dieses leitet einen Katholiken an, dass er sich in der Frage der Feststellung der Ordnung und der Zahl  der Sakramente und deren Verwaltung nur dann legitim und gut entscheidet, wenn er sich in seinem Fachwissen „ganz sicher “ (tutior/tutius: sehr sicher“ ist (grammatikalische Form: Elativ. Nicht Komparativ: „mehr“ als sicher, denn dann könnte ja überhaupt niemand etwas  entscheiden).  

Zur Verdeutlichung des Anliegens der Moralsysteme: d r e i klärende Fragen:

Eine e r s t e klärende Frage bezüglich des Weiheverständnisses: Was ist im Verständnis des geistlichen Amtes wichtiger (tutior/ tutius)?

  • die sicher unzerstörbare (griech: aphthartoos) und ungebrochene Weitergabe der apostolischen Anfangsstiftung Jesu durch die Generationen hindurch (traditio apostolica: Weitergabe des apostolischen Glaubensgutes, (nota: das ist eine Hirtenaufgabe, bei der der Heilige Geist mithilft),
  • oder – wegen einer zeit- oder kulturgeschichtlich „gefälligen“ und vom Sakrament her gesehen, eines eher „beliebigen“ und „nicht ganz sicheren“ Grundes gegebenen „Plausibilität“:  d a f ü r  das Zulassen einer Unterbrechung des geisterfüllte, sicheren (!) apostolischen Zusammenhanges einzutauschen mit der klaren nachteiligen Konsequenz, dass das „depositum fidei“ (die „sehr sichere“ Glaubenshinterlage) über kurz oder lang in Frage gestellt werden kann, bzw. in Frage gestellt wird (!), weil es ja schon einmal möglich war, das depositum fidei in Frage zu stellen !!; dann müsse es (!!) doch in einer anderen „Plausibilitäts-Situation“ (so wird dann in einem anderen Zusammenhang argumentiert werden) doch logischerweise auch wieder in Frage gestellt werden können oder dürfen.

Eine z w e i t e klärende Doppelfrage zum Amtsverständnis: könnten ordinierte Frauen vor dem Angesichte des himmlischen Vaters die große Doxologie bei der Eucharistiefeier so vollziehen, dass sie dabei – unter gewissenhafter (!) Berufung auf ihre Einsetzung als Frauen  in das apostolische Amt-durch Jesus Christus   geistmächtig beten könnten: „Durch Ihn (das heißt mittels des – durch meine/unsere angeblich „geistmächtige“ Wandlungsvollmacht als Frau – im „gewandelten Brot“ und im „gewandelten Wein“ den Opferleib und das Opferblut Christi vor dem himmlischen Vater gegenwärtig zu bekennen? und weiter zu beten:  „mit Ihm und in Ihm, wird Dir, Gott, dem allmächtigen Vater, in der „Einheit des Heiligen Geistes“(dh. in der vom Geiste Gottes gewirkten Einheit der katholischen und apostolischen Kirche), sowie  v o r allen Engeln und Heiligen sowie  v o r Deiner ganzen erlösungsbedürftigen Schöpfung, a l l e Herrlichkeit und Ehre, jetzt und „in E w i g k e i t ! zuteil ? nämlich d e s w e g e n „in Ewigkeit“ , weil Jesus, der wahrhaft gegenwärtige gekreuzigte und auferstandene Herr, beim Vollzug dieses liturgischen Ritus´ der Gott,  den Vater, ehrenden, und sich ihm hingebenden Aufopferung (nämlich große Doxologie) es in erster Linie der real und wahrhaft gegenwärtige Jesus Christus selbst ist, der sich dabei für das Heil der ganzen erlösungsbedürftigen Menschheit und zur ganzen Ehre und Verherrlichung  des Vaters hingibt, sich  aufopfert? Und können sich dabei alle – die eucharistische Doxologie mitfeiernden –  G l ä u b i g e n   mit   diesen- von einer Apostelnachfolgerin (sogenannten „Bischöfin“) oder von einer Apostelmitarbeiterin (sogenannte „Priesterin“)  angeblich geistmächtig gewandelten Opfergaben in heiliger Gemeinschaft (mit dem/unserem Hohepriester, der hier sicher real gegenwärtig ist) sich selbst freiwillig und hingabevoll in seinem wahren Opferleib und Opferblut anwesenden  Erlöser  zusammen mit IHM sich vorbehaltlos zu verbinden und sich  so durch Ihn und mit Ihm und in Ihm sichdem besten Vater  darbringen, wenn nicht ganz sicher ist, ob im – von einer „geweihten“ Frau gewandelten Brot und Wein, Jesu Opferleib und Opferblut  in wirklicher Weise real gegenwärtig sind? Abschließend zur Verdeutlichung noch eine d r i t t e Frage:

  • Zu wem hat Jesus beim letzten Abendmahl gesagt: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“?   Wenn das Lehramt der apostolischen  Kirche durch zweitausend Jahre ungebrochen  mit der ganzen (Lehr-)Autorität der  Kirche und allen Päpsten und mit dem (Blut-) Zeugnis so vieler Märtyrer des Weihesakramentes immer vertreten hat, dass J e s u s den Aposteln beim letzten Abendmahl den Auftrag gegeben hat „dies zu s e i n e m Andenken (lat.:memoria, griech: anamneesis) zu tun“ und s i e sich gleich nach der Himmelfahrt des Herrn und der pfingstlichen Geistgabe – also innerhalb von n e u n  Tagen – in der ersten Generation des Lebens der Kirche sich für die Feier des „Brotbrechens“ am „Herrentag“ allein zuständig wussten; von wo hat diese e r s t e  Generation der Apostel diese Sicherheit gehabt? Aus eigenem  aufgeplusterten Vollmachtsdenken?

 

Von wo hat die erste Generation Apostel von allen Anfang an  ihre             G l a u b e n s s i c h e r h e i t  her ?

Als Antwort auf diese Frage muss  man auf  die „ mündliche Überlieferung“ hinweisen, der die „apostolischen Zeit“ ihre Sicherheit verdankt.                                                                                                                                                                                                 Ihre Quelle ist das gläubigen Verhalten der Erst-Apostel in der Gemeinde von Jerusalem, in anderen von ihnen gegründeten Gemeinden  oder bei der ersten Missionsreise des Apostel Paulus das für die apostolische Kirche bis zum Tod des letzten Apostels hauptsächlich  maßgeblich war.                                                                                                       Dieses „Verhalten“ der Apostel war ja zeitlich früher als die apostolischen Briefe; man könnte  diese Gelegenheits- schriften als Ausübung apostolischer Gemeindeleitung nennen, gleichsam „apostolische Fernsteuerung“ der Gemeinden ;     und diverse Jesusworte (Logien) und die literarische  Komposition der Evangelien,  bei deren Verkündigung im  Gemeindegottesdienst „Jesus zum Sprechen“ kam.                                                                                                                        Im  Laufe der Zeit „ersetzten“ sie  die lebendige Predigt der Apostel oder erhielten sie weiter lebendig  und  immer mehr kamen sie dann neben der Offenbarungsquelle des Lebens und Verhaltens der Apostel  gleichsam ergänzend und verdeutlichend  dazu. Beide „Quellen“ sind Apostel“predigt“, die eine verbal, schriftlich, die andere „non-verbal“, wenn auch zum Teil in möglichen  schriftlichen Hinweisen  über die vollzogene Liturgieordnung am „Herrentag“, wenn auch keine! „Agenda“ der Apostel vorhanden ist, oder bis jetzt noch keine gefunden wurden.                                                                                                                         Dazu kamen  manche ganz frühe Kirchenordnungen die nicht als Glaubensverkündigung,  sondern als quasi Protokolle des Ist- Zustandes kirchlichen Lebens geschrieben wurden, und von denen man  manches ablesen kann. (z.B. der 1.Klemens– brief, (n. 41-44) um 100 in Rom; über die Art und weise, wie eine Bischofs- oder Priesterweeihe in dieser Zeit gesehen und  vollzogen wurde), die Didache („Apostellehre“ , syrische Kirchenordnung) um 100, um ca 117  die 7 Sendschreiben des Bischofs Ignatius von Antiochien auf seinem Transport als Gefangener zum Vollzug des Todestrafe in Rom (Martyrium); die Märtyrerakte des Heiligen Bischofs   Polykarp von Smyrna und  andere, z.B. die Märtyrerakte der Hl. Protomär tyrerin (Erstlingsmärtyrin  aller Frauen), der Hl.  Thekla von Ikonium. Jedenfalls aus dieser frühen apostolischen  Zeit weist nichts darauf hin, dass  gläubige Frauen in die Körperschaft der Apostel aufgenommen wurden. Meinen wir  aber nur nicht, dass die mündliche Überlieferung nur ein „leeres“ theologie-theoretisches „Bau-Gerüst“ sei. Und dass dahinter kein „Rohbau an Erkenntnis“ von der Art und Weise des  kirchlichem Lebens der frühen apostolischen Zeit  stünde!

Die kanonische „Apostelgeschichte“ ist ein echtes bibel-theologisches Link zu dieser Frage  

Hat doch der auferstandene Jesus selbst (nach der Darstellung des Hl. Evangelisten Lukas,  siehe Apg 1,2b ff) „durch den Heiligen Geist den Aposteln , die Er sich erwählte, Anweisungen gegeben“,  und als er ihnen erschien (griech: oophthee, sich sehen ließ), „durch 40 Tage über das Reich Gottes gesprochen.“

Können 2000 Jahre Kirchengeschichte die  Stiftung des geistlichen,  apostolische Amtes durch Jesus  schwächen ?

Wenn man das alles erwägt, dann stellt sich die ernste Frage: Von wo sollten denn die Nachfolger der Apostel – nach 2000 Jahren –  welche zusätzlich neuen, geistmächtigen Sicherheiten herhaben? (vgl. den Abschnitt über den Tutiorismus im Bereich der Sakramentenordnung) dass sie sich dann „auf einmal“ der geistlichen Vollmacht sicher sein können , mit gleicher Autorität (wie bisher, nach zweitausend Jahren!) nicht nur (vorbereitete) Männer zu diesem ihren eigenen Amt ermächtigen zu können , sondern meinen, dazu auch Frauen gültig ermächtigen zu können? Im Übrigen ist es aufschlussreich, dass der bekannte (evangelische) Kirchenhistoriker  A. Harnack (*1851 – +1930) sehr verwundert war über das Entstehen des „Frühkatholizismus“ um das Jahr plus-minus 100 in allen (!) christlichen Gemeinden mit dem besonderen Kennzeichen des sogen. Mon-Episkopats, umgeben von des Einheit der Presbyter im sogen. Presbyterium gehört diese geistmächtige Entwicklung zur inneren Lebensordnung der Stiftung Jesu dazu!?

Es ist wertvoll zu erfahren, dass es  um das Jahr 2000   n i c h t  das  erste  Mal ist,

dass sich die Verantwortlichen der Kirche Rechenschaft darüber zu  geben hatten, ob die katholische Kirche während  der  gesellschaftlichen Änderungen durch die Jahrhunderte hindurch nicht etwa ihre erste, apostolisch – kirchliche  Identität eingebüßt habe. Der große Theologe Hippolytus von Rom  hat als erster um das Jahr 175 eine Übersicht über die kirchlichen und laikalen Ämter und Dienste zusammengestellt und die Entwicklung des kirchlichen Leben akribisch untersucht . Er war  ein  Gelehrter, der in Rom am Schnittpunkt östlicher (griechischer (Smyrna), Bischof Polykarp, Apostel Johannes) und westlich- gallischer Tradition (Lyon, Bischof Eirenäus) stand.(vgl. sein/ bzw. das Werk: „Traditio apostolica“) durch das deutlich wird, dass die apostolische Identität seit den Anfängen  des kirchlichen  Lebens erhalten geblieben ist  Jedoch  gab es kulturgeschichtliche Differenzen bezüglich der Bestimmung des Termines zur Feier der Auferstehung Christi. Um das Jahr 400, in der ersten Zeit der Freiheit der Kirche von staatlicher Verfolgung, als es sozusagen gesellschaftlich  „schick“ wurde, ein Christ zu sein und die „prisca virtus“der Verfolgungszeit im christlichen Alltagsleben nicht mehr notwendig schien und manche als Ersatz dafür das mönchische Leben in der Wüste als hohes anforderndes Ideal sahen.  Da sammelte und verglich  man die zugänglichen alten Kirchenordnungen. Ja, es  wurden sogar unter dem Schein der alten „hohen Ideale“ strenge neue Kirchenordnungen neu verfasst (Pseudographe). Die wohl sensationellste Überprüfung   der Vergangenheit der Kirche  – was das Ergebnis für den Forscher selbst betraf –   war wohl die streng unparteiische und „wissenschaftliche“ Nachverfolgung der Kirchengeschichte durch den anglikanischen Theologen, John Henry Newman (.*21,02.1801 – +11.08.1890). Dieser  meinte bei seinen Forschungen zu dem Ergebnis  kommen zu werden, dass die anglikanische Kirche die „via media“ zwischen dem rationalistisch gewordenen Protestantismus und der veralteten, spät barocken katholischen Kirche sei. Er  „musste“ feststellen, dass entgegen seinen Erwartungen sich  die Anfänge der apostolischen Stiftung Jesu  letztlich  in den ca.2000 Jahren so entfalteten, dass die heutige katholische Kirche das unretuschierte Resultat  dieser geistmächtigen Anfänge ist.    – Deswegen „musste“ er  in ‚ intellektueller Redlichkeit‘  später gemäß dem Ergebnis seiner kirchengeschichtlichen Forschungen  in die katholische Kirche (09.10. 1845) konvertierten und 1847 sich in der katholischen Kirche gültig (!) zum Priester weihen lassen. Vor einigen Jahren wurde er in der katholischen Kirche selig gesprochenen.

Im „Fangnetz des heilsgeschichtlichen Zusammenhanges“  wird sich immer alles Katholische finden, das zur apostolischen Stiftung Jesu gehört.

Es ist das soweit nicht verwunderlich! Und was machen die verantwortlichen Hirten und Lehrer der Kirche in der Zwischenzeit mit der bis heute überkommenen apostolischen Kirchenordnung? Sie ist auf jeden Fall sicheres Offenbarunsgut aus den Anfängen des kirchlichen Lebens. Offensichtlich sind der Selige Papst Paul VI und der Heilige Papst Johannes Paul II in dieser Frage auch nicht weiter gekommen, wenn sie lehrend sagen: die apostolische Kirche von heute sieht nicht, dass sie die Vollmacht hätte, Frauen zum Apostelamt dazu zunehmen, All jene, die in dieser ekklesiologischen Angelegenheit jedoch der zeitgeschichtlichen „Plausibilität“ den Vorzug geben möchten, sind nicht gut beraten und verzwecken unwillkürlich den – tatsächlich nach einem Wort des aufgeschlossenen Papstes Franziskus – so „unentbehrlichen Beitrag der Frauen“ für ein menschliches Leben in Gesellschaft und Kirche mit ihren eigenen – heute schon wieder relativ gewordenen –Vorstellungen oder Ideologien über das  Herumbasteln am apostolische Weiheamt.  

Es sind  P i o n i e r g e d a n k e n  gewesen,…

…die sich in den Herzen mancher aufgeschlossenen Priester und Gläubigen in ihrer Jugendzeit zu entfalten begannen, eine lange Zeit schon v o r (!) der Feier des 2. Vatikanischen Konzils. Und kurz   nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurden diese zukunftsträchtigen Visionen voreilig mit dem euphorischen, sogenannten  -„Erleichterung versprechenden“ –  „Geist des Konzils“ getränkt, ohne genug Zeit gehabt zu haben, „das Konzil“, das heißt seine Texte genau gelesen und studiert zu haben und dessen neue, theologischen Weichenstellungen gleich hinreichend erkannt und verarbeitet haben zu können. Und so kam es dazu, dass man seine altgewordenen, hoffnungsvollen Erwartungen auf „ein“ Konzil (nach welchen Kriterien und Vorstellungen ?) mit – aus dem Lehrzusammenhang gerissenen – Konzilstexten – immer wieder darzustellen und aufzubauen bemüht war oder heute noch ist, ja, dass man gelegentlich sogar lieb gewordene Absichten als angebliche Konzilsworte ausgab (!)., statt dass man sich die wertvollen Elemente ihrer begabten Intuitionen aus der früheren Jugendzeit durch den erneuerten Lehr- und Lebenszusammenhang der Kirche( nach dem 2. Vatikanischen Konzils) läutern ließe. Resultat: „der unentbehrliche Beitrag der Frauen“ (Papst Franziskus) verkommt zu einem Propagandavehikel für unausgegorene Reformpläne für das- letztlich dann aber zerteilte – apostolische Amt in der Kirche. Mit dem Wort „zerteilt“ ist gemeint, dass man z.B. den Diakonat nach eigenen Vorstellungen aus der alten Dreiheit des apostolischen Amtes „herauslöst“ und isoliert sieht. Und es ist vorauszusehen, dass man später wieder aus der Trickkiste der subjektiven Vorstellungen „konsequenter Weise“ die Forderung hervorzaubern wird, dass für Frauen „doch auch der Episkopat“ offenstehen „müsse“, weil ja seit den Glaubensvätern das „echte“ apostolische Amt“ „von Alters her“ eine drei-stufige Einheit war und wenn eine Frau die Diakonenweihe „problemlos“ empfangen haben konnte, dann müsste sie letztlich auch die Fülle des Weihesakramentes, die Bischofsweihe, empfangen können!     

vgl. die aktuellen  anglikanischen Konstruktionen

 zur Aufrechterhaltung einer gewissen staatskirchlichen Einheitsfassade, auf die man sich bei einer Bischofsweihe deklamatorisch  berufen muss, weil es sonst nichts anderes gibt! Denn die biblisch-kirchliche Einheit hat man – trotz mancher öffentlicher Notschreie – Zeugnisse hoffnungslos  zerredet, mehrmals  unentschlossen abgewählt und in dieser gewünschten Einseitigkeit findet man eigenartiger Weise aus einer  ekklesiologischen  S a c k g a s s e   nicht mehr heraus, in die man durch den Katholikenhasser Heinrich  VIII und seine Tochter Elisabeth von England mit viel Blutvergießen, Todesurteile und Gewaltanwendung  hineingeprügelt wurde!     

Warum „kirchengeschichtliches Rätselspiel“

wie es in der Überschrift heißt.?- „Rätselspiel“ darüber, wie denn das „neue“   apostolische Amt in der „Kirche der Zukunft“ aussehen soll, wenn das „geistliche Amt für die Zukunft“ nicht so sein „darf“, wie es Jesus gestiftet hat, nämlich ohne Frauen als Mitglieder im Apostelkollegium.  

Genau genommen ist das „apostolische Nein“ zur Frauenordination

nicht ein „Verbot“,( das aus einer rigiden Junggesellenhaltung mit frauenfeindlichem Hintergrund kommt) sondern viel mehr ein Hinweis auf eine komplementäre Art des gläubigen Mitlebens mit dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn in seiner apostolischen Kirche. Auch dadurch gibt es viel fruchtbares Kirchenleben und viel Einheitszeugnis, das aber nicht zerstörerisch, sondern kirchenaufbauend gelebt werden kann. Schon mit dem Empfang der Taufe werden allen Jüngern trotz des unheilsvollen, erbsündlichen Laufes der Geschichte unwiderruflich die drei „eingegossenen, göttlichen  Tugenden“ Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt, um heilsgeschichtlich (nicht zuerst psychologisch) „erfolgreich“ zur Vollgestalt der persönlichen Reife – nach dem Vorbild und dem Wunsch  Jesu, des Weltenerlösers – in seine apostolische Kirche zu gelangen und fruchtbar in iht zu leben und an der Erlösung der Welt mitzuhelfen.  

Unter den gleichen Worten: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“

weckt Jesus zwei Arten apostolischer Lebensweise in seiner Kirche (PO 2, Abs. 1 + 2): „Damit die Gläubigen zu einem Leib zusammenwachsen, in dem „nicht alle Glieder denselben Dienst verrichten (Rom 12,4) hat der gleiche Herr einige von ihnen zu amtlichen Dienern eingesetzt. Sie sollen in der Gemeinde der Gläubigen heilige Weihevollmacht besitzen zur Darbringung des Opfers (Anm.:Christi) und zur Nachlassung der Sünden und das priesterliche (Anm.: Hirten-) Amt öffentlich vor den Menschen in Christi Namen verwalten.“ Mit den obigen Worten vom letzten Abendmahl gibt Jesus de facto an, in welcher „liturgischen Form“ die Apostel Jesu Priesterdienst (bis zum Tod am Kreuz und seiner Auferstehung) ausüben sollen. In den heiligen Zeichen vom gewandelten Brot und Wein feiern die Priester den öffentlichen Dank der erlösten Menschheit an den Vater, auch für alle Hingabe, die Jesus bis zum Tod am Kreuz (schon am Vorabend seines Leidens) für uns alle feierlich dem himmlischen Vater gewidmet hat. Es geschieht überraschender Weise so, dass gerade dadurch, dass wir die Hingabe Jesu an den Vater vollziehen, Jesus der gekreuzigte und auferstandene Weltenheiland in den eucharistischen Gestalten ganz bei seiner Kirche bleibt (Tabernakel) Eine andere Form der apostolischen Lebensgestaltung ist das Bemühen um die Verwirklichung der Lebensweise Jesu in den Umständen des eigenen Lebens und des Lebensstandes; alles, was Jesus stellvertretend für das ganze erlösungsbedürftige, weil sündig gewordene Menschengeschlecht gelebt und getan und opfernd erlitten hat, bis hin zu dem, dass alles, was in der Hingabe des Herrn an den himmlischen Vater – für uns- noch nicht geschehen ist, wir in der Hingabe des eigenen Lebensgehorsams momentweise, stückweise, aus den jeweiligen Umständen des Lebens vollziehen. Ein christliches Ehe- und Familienleben, die außerordentlichen Berufungen des freiwilligen Ordensstandes und Mitarbeit an der Missions-aufgabe der Kirche. Und das Anerkennen der apostolischen Stiftung, zu deren Ausübung seit alters her – durch Jesus verfügt – nur Männer bestellt werden, ist auch ein gläubiger Beitrag zum Aufbau der Kirche und ihr so – mitglaubend mit ihr –auf dem Felsen Petri weiteren Bestand zu geben, damit das Echo des Wortes Gottes lebendig weiteren Glauben weckt. Diese zwei apostolischen Berufungen ergänzen einander, jede hat ihre Verheißungen und jede ihre Anforderungen, nämlich in den oft verborgenen Umständen und „Zeichen der Zeit“ den Ruf Jesu  h e u t e   zu persönlicher Umkehr und Vertiefung der Bekehrung zu entdecken und zu vollziehen .  

Zum Hirtendienst der Apostel (und ihrer Nachfolger) gehört: nicht nur der achtungsvolle Umgang mit/für Frauen und Witwen, sondern auch der behutsame Umgang mit der „Braut Christi – seiner Kirche“

Hoffentlich kommt es nicht durch selbstzerstörerische Grabenkämpfe im „Lehrstreit“ zu einer – das kirchliche Leben schädigenden –„Immunschwäche“, so dass am Ende nicht „die Frauen“ diskriminiert erscheinen, (wie es die einen gutmeinend befürchten und vermeiden wollen, während andere es vielleicht aus „propagandistischen“ Gründen eventuell gerne hätten) sondern dass dann auf einmal ungeplant und ungewollt die Braut Christi (die Kirche) mit „Flecken, Falten Runzeln“ und dergleichen dasteht.  weil sich die geweihten Hirten nicht an den apostolischen Willen Jesu halten und in der Kirche nach eigenem Gutdünken (Willkür) „herumfuhrwerken“.Dann wird sie niemand mehr „haben wollen“, wie eine missbrauchte Braut und dann ist sie auch kein „signum credibilitatis“ mehr, (keine Glaubwürdigkeitshilfe für die persönlich- mühsame aber heilvolle Annahme des weltweiten Erlöserwirkens Jesu. Sie, die Kirche,  wäre nämlich dann nicht mehr eine Glaubenshilfe und Stütze für das gläubige Gottesvolk, wenn sie nicht mehr – gemäß dem Stiftungswillen des Messias Jesus Christus – (und durch das Mitwirken ihrer apostolischen Hirten mit den Heilsplänen des lebensspendendem Hauptes) „rein und heilig“ da stünde in Treue zu ihrer Berufung: „im Wasser (Anm.: der Taufe) und durch das Wort“. Das sind nämlich jene sakramentalen Zeichen, wodurch „Jesus Christus   s i c h seine Kirche herrlich (griech.: endoxon) vor seinem Angesicht erscheinen lässt.“ (vgl. Eph 5,25 – 30) (mithilfe seiner Hirten und der- in der katholischen Kirche – an Ihn Glaubenden: die „Christifideles laici“  

U.  I.  O.  G.  D.

Verfasser verdankt viel kirchengeschichtliche Einführung seinem langjährigen Religionsprofessor Dr. Anton Maria Pichler, am BG IX, Wasa-Gymnasium. Propst der Votivkirche in Wien; Religionsinspektor in der ED. Wien für Mittelschulen, Verfasser mehrerer Religionsbücher für Mittelschulen. Matura am 11.Juni 1953 in Religion, Englisch und Geographie; -besonders viel seinem jahrelangen Dogmatikprofessor, Dr.P .Cyprian Vagaggini OSB, St. André Bruge, Belgien, Professor am Internat. Benediktinerkolleg Sant‘ Anselmo in Rom, Peritus der itelienischen . Bischofskonferenz beim 2. Vatikan. Konzil für Ekklesiologie und Liturgie. Er verfasste im Auftrag Papst Pauls VI den sogen. Kanon III der Hl. Messe, der (v o r der päpstlichen Approbation) für ein Monat in Form der Konzelebration von den Professoren und Alumnen von Sant‘. Anselmo ad experimentum gefeiert und begutachtet wurde. Seine letzten Lebensjahre verbrachte P. Cyprian am Berg La Verna, wo der Hl. Franziskus mit den Stigmata begnadet wurde. mein besonderer Dank gilt Abt M a u r u s Knappek OSB, Stift Altenburg der uns zum Studium der Philosophie und Psychologie in das Kolleg St. Benedikt in Salzburg (bes.bei Prof. Dr. P. Ildefons Betschart, OSB Einsiedeln-Salzburg entsandte und zum Theologie-Studium an das Internationale Kolleg Sant‘ Anselmo des Benediktinerordens in Rom sandte. Voll Dankbarkeit bin ich auch gegenüber emer. ErzB. Dr. G. Eder von Salzburg, der als Referatsbischof der Bischofskonferenz (für Pastoral und für Wallfahrtsseelsorge) mich durch ein Jahrzehnt . als Sekretär des Österr. AK Wallfahrtsseelsorge berufen hat (1. Weltkongress für Wallfahrtsseelsorge 1991 in Rom) und allen D i ö z e s a n b i s c h ö f e n  v o n St. Pölten, aus der Zeit meiner pfarrerlichen Aufgaben: Exz. Dr. Franz   Z a k , meinem Weihebischof vor 55 Jahren, der mir auf Vorschlag des Hwst. Abtes Ambros Griebling die Pfarren   H o r n (18 Jahre)und des Abtes Bernhard Naber die Wallfahrtspfarre M a r i a   D r e i e i c h e n   (25 Jahre als Pfarrer + 3 Jahre als Wallf.-Seelsorger ) anvertraut hat;              Exz. WeihB. Dr. Alos   S t ö g e r , der gegenüber meinen lehrhaften Anliegen immer wohlwollend war sowie auch Exz Prof. Dr. Kurt K r e n n,  in dem ich trotz aller Unruhen immer meinen/unseren Bischof gesehen habe, und das, was er Gutes wollte, und ich es erkannt habe, das habe ich auch getan: Diözesanverantwortlicher für die Wallfahrtsseelsorge(-r), „Tag der Heiligung der Priester“ eine Aufgabe für das ganze Presbyterium, ein Wunsch des heute Heiligen Papstes Johannes Paal II; Exz. W eihB. Dr. Heinrich  F a s c h i n g ,  der die mühevolle Aufgabe hatte ,unter zwei Bischöfen seinen Dienst für die Diözese und für uns zu leisten unser aktueller Dözesanbischof DDr. K l a u s   K ü n g , dem alle dankbar sind, dass er in den vergangenen zehn Jahren. mit seiner (ärztlichen und geistlichen) Heilkunst das „Schiff der Diözese“ in ruhigere Gewässer führte. Kan. Prof..Dr. Alois   H ö r m e r , Domscholaster,  Professor für Liturgie u. Sakramente an der Philosoph.-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten, sowie Prof. Dr. habil. Josef  S p i n d e l b o e c k ,  Gastprofessor am ITI, Trumau, und Prof. Dr. habil Jan F l i s , emer. Professor für Neues Testament an der Philosophisch- Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten;  Ordinarius für NT an der theol. Fakultät der staatl. Univ. Stettin, Herausgeber namhafter biblischer Werke, u.a. Konkordanz zur Poln. Millenniumsbibel.                                                                                                                                       Leider kann ich nicht alle Hwst. Herren (und mitarbeitende Damen) namentlich anführen, die die engsten Mitarbeiter der Bischöfe waren (bzw. dabei mitgeholfen haben)., auch nicht alle Mitbrüder im Benediktinerorden, in der Wallfahrtsseelsorge und in der Diözese St. Pölten, die wir uns in den Anliegen der Kirche gefördert und gefordert haben. Wenn es jetzt ein wenig sentimental geworden ist, dann brauche weder ich mich zu schämen, denn das Leben in der Kirche/Orden und für Jesus im apostolischen Prietertum (presbyterium der Bischöfe von St. Pölten als ein Glied der Weltkirche) beansprucht schon unsere Gefühle, noch brauchen die hochw. Mitbrüder, dieses Gefühl verleugnen, denn wie hätten wir uns sonst kennen gelernt? Wir waren an vielen (teils turbulenten, teils schönen Ereignissen irgendwie beteiligt, und wie hätten wir einander näher kennen lernen können, wenn nicht auch unsere Herzen dabei gewesen wären….. denn letztlich. war unser Herz immer dabei, auch wenn wir (uns) „auf die Schaufel genommen haben/ wurden“.

F I N I S   E T   L A U S   D E O !

Erster Entwurf dieses Artikels im Februar 2002 (in Maria Dreieichen) auf stjosef.at und (diverse kürzere und) ein längerer Arbeitsentwurf in der Zwischenzeit auf  https://inmedioecclesiae.wordpress.com/   ; fertiggestellt am 25.11.2014, am Gedenktag der Hl. Katharina, Mitglied der Katechistenschule in Alexandrien, Martertod um ca.312 in Ägypten; bzw. am Vorabend des Gedenktages des Hl. Bischofs Konrad von Konstanz. +975. Endredaktion: ab 17. Dez. 2014, am Tag der O-Antophon: „O sapientia..“   Die Priesterweihe in der katholischen Kirche ist auch heute ausschliesslich Männern vorbehalten 

W I D M U N G  

Die Veröffentlichung dieser Abhandlung widmet der Verfasser seinem ehemaligen priesterlichem  N a c h b a r n ,  mit dem er  vor seiner Rückberufung in das benediktinische Heimatkloster  A l t e n b u r g   verbunden war,   seinem  N a c h f o l g e r   im Dechantenamt des (ehemaligen) Dekanates Eggenburg in der Diözese  S t . P ö l t e n  und dem erst  vor kurzem ernannten         O r d i n a r i u s   für das Neue Testament der theologischen Fakultät der staatlichen Universität S t e t t i n , (Szczecin), Polen,

 o. ö. Professor für Neues Testament, Dr. habil.  J A N    F L I S

der im heurigen Jahr 2015 seinen 70. Geburtstag begehen wird. Aus diesem Anlass verfassen seine Kollegen der theologischen Fakultät  S t e t t i n (Szczecin) und der Philosophisch- Theologischen Hochschule der Diözese  S t.  P ö l t e n, Österreich, dem Jubilar eine Festschrift  in seiner polnischen Muttersprache. 

Der Verfasser dieses Artikels dankt den  Herausgebern  der  Festschrift, dass sie – dem Jubilar zuliebe –  die Seiten  dieses  a u t o d i- d a k t i s c h e n  Traktates als „fliegende Blätter“ in  deutscher Sprache zu ihrer Festschrift dazu nehmen.       

Vivat academia, vivant professores, vivat membrum quodlibet, vivant membra quaelibet, semper sint in flore!“                                                          

„Deus, scientiarum Dominus est“ (Vulgata: 1. Sam 2,3)                                                              in  officio et sacrificio ! P. Robert

   

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